Unser Traum: Können wir irgendwann vom Wetten leben?

Wetten

Unser Ausflug hat uns wirklich nachhaltig inspiriert. Wir möchten nicht als Hardcore-Feministinnen missverstanden werden, aber wir hatten Gesprächsstoff für viele Stunden, nachdem wir im Johanna-Spyri-Museum waren. Diese Frau ist aus ihrer Rolle ausgebrochen und hat etwas getan, was damals so gar nicht "typisch Frau" war. Das hat uns beeindruckt und wir haben seitdem mehr als einmal Brainstorming betrieben und uns ausgemalt, was es bedeuten würde, wenn auch uns das gelingt.

Heute gibt es die alten Rollenklischees nicht mehr

Im Prinzip haben wir als Frauen ja heute Glück und Pech zugleich, haben wir festgestellt. Wir dürfen alles, was Männer eben auch dürfen und können nicht behaupten, dass wir großartig diskriminiert werden. Die Dinge, bei denen wir als Frauen vielleicht noch belächelt werden, stören uns persönlich nicht. Dass wir schlechter einparken können, darüber können wir lachen. Vielleicht stimmt es ja sogar. Frauen in Männerberufen, okay, das ist auch oft Thema. Aber ganz ehrlich? Wir fühlen uns nicht beleidigt, wenn wir zum Beispiel schlechtere Chancen haben, einen Job als Maurer zu ergattern. Schlimmer ist vielleicht, dass von uns Frauen heutzutage viel verlangt wird. Wir dürfen arbeiten, egal was unser Mann dazu sagt. Das war ja lange Zeit nicht so. Aber wir sollen das eben auch, und zwar zusätzlich zu unserer Rolle als Hausfrau und Mutter. Im Grunde ist die Errungenschaft der Emanzipation nicht immer nur toll. Zwar stehen wir nicht mehr am Waschbrett und das Essen können wir uns liefern lassen, die Kinder können in die Kita gehen, aber wir haben auch echt viel Druck, auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Immer gibt es etwas auszusetzen, weil wir so vieles machen, aber manchmal nicht alles richtig.

Professionelles Wetten wäre eine wirkliche Entlastung

Auf diese erstaunliche Lösung sind wir ziemlich schnell gekommen. Wir müssen zugeben, dass uns Männer dazu inspiriert haben. Es gibt in unserem Bekanntenkreis Exemplare, die richtig viel Geld mit Sportwetten verdienen, und zwar nur, weil sie sich mit Fußball gut auskennen und deshalb oft richtig liegen. Wir haben den Verdacht, dass diese Männer im Grunde gar nicht mehr arbeiten gehen müssten, weil sie echt gut gewinnen. Diese Vorstellung ist verführerisch. Wenn wir uns vorstellen, wie entspannt das Leben wäre, wenn man nur noch Teilzeit oder vielleicht gar nicht mehr arbeiten gehen zu müssen, stattdessen ein paar Tipps auf Sportereignisse abgeben könnte und das Geld kommt auf Knopfdruck auf das Konto? Also, das wäre einmal eine super Lösung, um den ganzen Stress zu reduzieren. Wir glauben, dass das unseren eigenen Männern auch ganz gut gefallen würde.

Wettende Frauen sind Traumfrauen

Wir haben uns das Szenario einmal bildlich vorgestellt. Sportwetten mit dem Smartphone platzieren, während man das Essen kocht oder den Staubsauger schwingt. Am besten, wenn der Mann um 17 oder 18 Uhr von der arbeit kommt und selbstverständlich in Dessous und mit einem strahlenden Lächeln, weil man mal wieder gewonnen hat. Ehrlich, wäre das nicht der Traum eines jeden Mannes? Wir Frauen wären ausgeglichen, entspannt und wir hätten noch einen Vorteil: Wenn wir zum Beispiel auf Fußball wetten und plötzlich mitreden könnten, wenn es um die WM oder Bundesliga geht, würden unsere Männer doch vor Glück nicht mehr einschlafen, oder? Die Vorstellung wird uns immer sympathischer und bei allem Spaß steckt auch eine gehörige Portion Ernst hinter unseren Überlegungen. Wir könnten unsere Kinder viel besser selbst betreuen, könnten unsere Sportwetten setzen, wenn sie Mittagsschlaf machen. in ihrem eigenen Bettchen, und nicht im Kindergarten, wo man nach einem Tag im Vollzeitjob jeden Tag hofft, dass man es noch pünktlich zum Kita-Feierabend schafft, die Kleinen endlich abzuholen.

Es ist durchaus realistisch

Wir sind zu dem Fazit gelangt, dass das Wetten als Einnahmequelle durchaus eine Überlegung wert ist. Man muss natürlich zusehen, dass man nur bei einem seriösen Buchmacher wettet. Die Wettbüros in der Stadt kann man vergessen, da stimmen die Konditionen nicht. Wenn wetten, dann im Internet, so viel steht fest. Dann ist man völlig unabhängig und kann sich die Zeiten so einteilen wie man will. Man könnte sogar ein Auto abschaffen, wenn man bisher zwei hatte. Man würde ruckzuck so viel gewinnen und gleichzeitig einige Kosten sparen, dass man das Job-Einkommen locker kompensieren kann. Nur eines wäre blöd: Wenn auch unsere Männer zuhause bleiben!

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