Heldinnen im Märchen - Diese Märchenfiguren finden wir klasse!

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Hallo, hier kommt mal wieder ein Beitrag von uns, der total spontan durch ein lustiges Gespräch entstanden ist. Irgendwie sind wir vom Johanna Spyri Museum zum Thema Märchen gekommen. Es mag vielleicht kindisch sein, aber wir haben uns tatsächlich darüber ausgetauscht, welche weibliche Märchenfigur wir am meisten bewundern oder vielleicht sogar selbst gern wären. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir dir das nicht vorenthalten wollen.




1. Echt inspirierend: Die Geißenmutter

Der Wolf und die sieben Geißlein, dieses Märchen kennst du sicher auch. Die Mutter geht ohne ihre Kinder aus dem Haus, auch wenn ihr die Vernachlässigung der Fürsorgepflicht sicher Bauchschmerzen bereitet hat. Sie kehrt zurück und findet ihre Kinderlein im Wanst des Wolfes vor. Wir finden es echt klasse, wie sich die Mutter überwunden und den Wolf eigenhändig einer Autopsie unterzogen hat. Kein Wort der Klage wegen des Geruchs oder den Blutflecken in der Schürze. Braucht es da noch viele Worte? Das ist wahre, aufopferungsvolle Mutterliebe, die wir echt bewundern! Mutti Geiß ist eine Frau der Tat!


2. Gar nicht oberflächlich: Das Rotkäppchen

Seien wir mal ehrlich, heutzutage dreht sich doch alles um die äußeren Werte, oder etwa nicht? Wer nicht mehr frisch aussieht, wird bei Instagram zensiert oder verliert Follower. Damals war alles anders. Rotkäppchen brachte ihrer Oma Kuchen und ein alkoholisches Getränk. Sie ließ sich kaum anmerken, dass die alte Dame plötzlich so unvorteilhaft aussah. Die ganzen Haare im Gesicht, die komische Fratze...Rotkäppchen war so liebreizend, kaum ein Wort darüber zu verlieren und händigte Alkohol und Gebäck aus. Wir wären auch gern ein wenig so wie die junge Dame und nehmen uns ein Beispiel. Wir urteilen nicht nach dem Äußeren. Nebenbei bemerkt sieht Rotkäppchen auch klasse aus und wir würden das Cape auch liebend gern tragen. Nur vom Wolf fressen lassen wollen wir uns natürlich nicht. Dem armen Mädel hätte eine kleine Portion Intoleranz immerhin den Aufenthalt im Gedärm eines Wolfes erpart.


3. Bewundernswert: Die kleine Meerjungfrau

Wir wären so gern wie die kleine Meerjungfrau aus Hans Christian Andersens Märchen. So viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Wir beneiden sie einfach nur darum, dass sie sich nicht ständig die Beine rasieren muss und trotzdem immer aussieht wie frisch gebadet. Dazu hat sie eine Top-Figur, muss man neidlos gestehen! Keine Cellulite, kein Gramm zu viel, einfach makellos. Zumindest im ersten Teil der Geschichte ist sie unserer Meinung nach eine Stil-Ikone. Im zweiten Part des Märchens teilt sie dann unser Schicksal, weil sie dann ja auf zwei Beinen durchs Leben läuft und wahrscheinlich ebenfalls ihre Erfahrungen mit Epilierer, Wachs, Sugaring und ähnlichen Freuden macht. Beim genaueren Überlegen wollen wir dann doch lieber nicht mehr gern tauschen.


4. Haarig: Rapunzel

Hier haben wir am heftigstens diskutiert. So wirklich tauschen wollen würde mit Rapunzel keine von uns, denn sie fristet ihr Dasein ja leider in einem hohen Gruselturm. Den ganzen Tag aus dem Fenster gucken, das wäre für uns nun keine Option, die wir erstrebenswert finden. Allerdings finden wir es super beeindruckend, wie lang ihre Mähne ist und wie fest ihre Haarwurzeln sitzen. Dazu ist sie so willensstark, ihren Zopf als Strickleiter missbrauchen zu lassen. Wir würden sie auf jeden Fall fragen, welches Shampoo und welchen Conditioner sie benutzt hat...und ob sich die Kletteraktion des Prinzen denn wirklich gelohnt hat.

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